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Jubiläum 21 Jahre

Vögi alias Haydi anno 1998

S’chunt scho guät oder wenigschtens so ähnlich.

Anderi jublet Jubiläe wiä 50 Jaar Woodstock. Loset diä zuegänermasse geile Songs us dere Ziit und kiffet oder dröhnet sich suschd irgendwiä d’Bire voll zum sich sälber z’beschtätige wiä geil das damal alles gsy söll sy.

S’Dütschland git’s waarschinlig dänn bald 30 Jahre Mauerfall moderiärt und mit gränzelos dumme Schprüch bedacht vo irgendeme Ploderi wiä am Thomas Gottschalk oder vom Dieter Bohlen oder sogar vom Andy Borg (chunnt eh nöd gross drufaa).

Ich fiire liäber s’21jäärige Jubiläum vo minere erschte CD
woni dank em Gogo Frei han dörfe mache. Ich schtell si nach ere lengere Pause wieder online und vertrieb si uff dä üäbliche „soziale“ Kanäl. Woni diä CD wider mal duregloset han, isch mer übrigens uffgfalle, dass sich eigetly 21 laaaangi Jaar nüt g’änderet hätt. Oder es isch mer mindeschtens nöd ufgfalle. Uff jede Fall isch diä CD jez au Senirock.

Viel Spass bim Inelose und Mitfiire vo mim 21jährige Jubiläum! Au wänns zum Teil truurigi Liäder sind.

Keep on rockin in a free World!
S’Hindere müend mer Schtand hüt (leider) eifach mal schtriche.

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Bockwürscht und Nordliächter

Bockwurst

Eigetly woni scho sit bald 20 Jaar s’Dütschland und bin mit ere dütsche Frau us em Norde verhüratet. Vo det her würdi meine, dass i äs einigermasse pflägts Schriftdütsch rede.
Ich mag au diä ganze Schwiizer nöd, wo mit irem Schwyzerdütsch oder neudütsch ire Swissness s’Dütschland karisiäret: „Wissen sie ich bin aus der Schweiz, und das ischd alles ganz neu für mich und überhaupt. Können sie mir doch bitte sagen, wie das bei Ihnen in Deutschland ist und wie das funktioniert“.

S’letscht Jaar isch mer aber öppis grausams passiärt. Ich bin s’Rostock gsi und han amene Schtrandkiosk in Warnemünde dummerwiis gseit: „Guten Tag ich hätte gerne eine Bockwurst, bitte“.
Und was hätt d’Verkäuferin gseit? „Sind sie aus der Schweiz?“
Ich bin einigermasse schockiärt gsy, dass sie das sofort tschäggt hätt. Aber ich bin i mich gange und han mer überleyt, was i falsch gmacht chönti ha.

Fäler 1:
Dä verdammti Konjunktiv vom Schwiizerdütsche. „Ich hätte gerne“ bruchts überhaupt nöd. Höchschtens na „Bitte“. Aber sogar das chan z’lang sii. Chönntet si mir, wär’s ine möglich, würdet si, dörf ich si bitte, äs chönnti, ich dänk äs wär und das ganze Zügs funktioniert in Norddütschland definitiv nöd, und entlarvt de Schprächer als Aaghörige vomene chlyne, sich sälber überbewertende Bärgvolch.

Fäler 2:
Satzlengi. Hanis doch tatsächlich gschafft, 8 Wörtli na mit Komma z’underteile. Das isch definitiv ehnder Jodelkultur als diräkti Kommunikation.

Fäler 3:
Mangelndi Coolness. Eigetly wär diä korräkt Antwort uff „Sind sie aus der Schweiz?“ gsy
„Aus Güstrow da sprechen wir so“.

Ich han dänn es Jaar lang g’üäbt diä Bschtellig schprachlich korräkt ufzgää, mit Ratschläg vo dä Frau und Tonbandtraining. Schtolz bin i geschter wider an genau gliche Kiosk zu dä gliche Verchäuferin und han gseyt.

„Moin, eine Bockwurst“.

Und was isch als Antwort cho?

„Sie sind doch der Herr aus der Schweiz, der jedes Jahr wiederkommt!“.

Moral: Du chasch bi Jedem und Jedere blöffe und eifach öppis vormache, aber niä und würkli gar niä bi nere Schtrandkioskverchäuferin.

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En Blues für die arm Schwiizer Bevölkerig

Illustration: Sleepy Officer

wo s’Dütschland iichaufe muäss, wills doch i dä Schwiiz vill z’tüür isch. Det händ d’Verchäufer ja en einigermasse aaschtändige Lohn.

Und natürli für all die arme agschtellte Zöllner und Hilfszöllner vom Schwabezoll wo Tag und Nacht i nöd klimatisiärte Rüüm bi süttiger Summerhitz abwächsligswiis mit Affechelti im Akkord diä verdammte Uusfuärschtämpel uff d’Kassezättel vo däm Bärgvolch druffhauet dermit’s diä hochverdiänti dütschi Umsatzschtüür zruggkriägt.

Än Tschobb, wo übrigens gar kän Rock’n’Roll isch.




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süffig poppig sinnfrei

tönt s’aktuelle Wahlkampfvideo vo dä SVP.

Mal ehrlich, ich findä de Song zwar nöd grad supergeil aber eigetli au nöd schlächt. Äs netts Poprock Liädli wo me am Abig i dä Gartebeiz nach em feufte Biär chönnti mitgrööle (wänns dänn nöd uusgrächnet SVP wär).

Isch aber keis Problem me channs ja beliäbig umtäggschgte je nach politischem Guschto.

Variante SP

Für öises Land nur s’Beschte tuä
drum wämmer schlöinigscht i d’EU
s’rote Nägeli Nägeli Nägeli blüäht ir ganze Schwiiz

Variante Grüän

Alles muäss jez besser sii
wäg mit Schadschtoff und Chemie
nur Zügli Zügli Zügli roolet na dur d’Schwiiz

chönnti au na für diä andere Parteie vervollschtändiget werde.

Bliibt na d’Fraag offe, was diä Turnerriegeuffüärig uff em Video mit de SVP z’tuä hät. Lauft wahrschiinlich undere ere falsch verschtandene Kategorie „Sex sells“.

Was mi natüürli au no intressiärt. Wär hätt dä Song gschribe? Zimli ä feigi Nuss. Suschd chönt er ja derzuä schtaa dass er än Tschobb für d’SVP erlediget hätt. Wahrschinlich eine wo susch grosschotzig im Zügs umepralaget. Ä tüpischi Zürischnure äbe. Ich bin’s übrigens defintiv NÖD!!

Immerhin: Vom Backgroundchörli hätt offebar öppert heimlich während dä Schtudioufnahme äs Foti mache chöne. Ich präsentiäre das mal da sozsäge exklusiv.

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Ich bruche no mee…

Bim Baschtle a dere Siite hani gmerkt, dass i gar nöd so vill Material über mich und mini ehemalige Mitschtriiter han. Eigetly verdammt wenig zum das so z’säge.

Drum wäri schüüli froh, wänn äs paar guäti Seele mir Material für diä Website chönntet schicke.

Konkret:

Ziitigsartikel wo öppis mit mir und mim Umfäld z’tuä händ (WahWah, Gasseblatt, Gasseblues, Stilett, NZZ, TA, WoZ).

Demo und Übigsruumtapes woni irgendwiä mitmache.

Livetapes und so Züügs.

Zeichnige vom geniale Paul Weixler.

Eifach maile oder so.

Merci

haydi.rocks

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