Veröffentlicht schriib öppis derzuä

Sex & Drugs & Rüschtigi Räntner
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Ich han scho zimli lang nüt meh i däm Blog gschribe und mi au suschd nüme schaurig i de „soziale“ Netzwärk g’üsseret oder angaschiärt. Das hät verschiedene Gründ.

Ein Grund isch, das i halt langsam imene Alter wo me s’einte oder andere chline Wehwehli hätt. Bi mir sind’s Nackeschmärze wo irgendwiä gaaaaanz langsam wäggönd. Heisst ich han diä Scheisse sit scho über emene Monät. Halte mi a Tipps und guäti Ratschläg. S’Einte verbesseret und s’andere verschlimmbesseret. Nimm jez brav Voltaren Schmerzgel, bade heiss , massiär das ganze mit heissem Duschschtraal, versuächs mit kei Alk und kei Drögis und möglichscht regelmässigem Schlafe wänn i dänn nöd wäg dem Mischt zmitts i dä Nacht ufwache. Brucht halt alles ä gwüssi Ziit bis es wider guät chunt. Aber Geduld isch na niä so mis Ding gsi.

Hauptschuld a mim Rückzug isch aber klar Corona. Weniger dä Virus an sich, aber derfür das ganze Theater und TamTam wo drum gmacht wird. Jede Funzipolitiker, Experte, Verschwörigsfanatiker und Sektefüärer füält sich derzu beruäfe irgendwie sin hand- und fuässlose Scheiss usezla. Forderet Zwangsimpfige, Maskezwang, Kontaktverbot, Bewegigsverbot und anderi Mätzli. Setzed uff E-Learning demit sich diä duresetzed, wo Bappi und/oder Mami über guäti IT Känntnis verfüäged und Chole für s’nötige Ekwippment händ. Dä Rescht blibt no meh als scho bishär uff de Schtrecki.

Diktiäred Reglige und Verfüägige wo vollkomme willkürlich sind und sich au nöd lönd la duresetze. Mich närvts konkret, dass ich 100 Meter vo de Gränze zur Schwiiz wäg wohne und eigetli als Schwiizer Bürger nüme i d’Schwiiz dörfti. Das heisst: Zum Schaffe natürli scho (Wirtschaft über alles) aber äs Gschpönli go bsuäche njet.

Spontan fallt mer de Refrain von eme Lied vom Aernschd Bornd i:

Sie halte Rede oder Schriibe
und denn löön sis wider bliibe
schtüre chan d’Regiärig nüme
dä Virus tuät der Lauf beschtimme


Dummerwiis isch au no öisi Band HARTHOLZ dä Pandemiangscht zum Opfer gfalle. Heisst: Probe findet bis uff wiiteres nüme schtatt. Derbi hämmer eigetly all würklech wele dureschtarte. Jammerschad!!!

Heisst für mich: Ich befolge die schtaatliche Coronaregle sowiit wiäs halt ebe gaat. Ziän brav mini Maske aa, halt mi a Uusgangsverbot und bewege mich im behördlich gnehmigte Reiseradius. Glaub zwar nöd, dass es öppis nützt oder bringt wott aber eifach kei Lämpe mit gar niämertem.

Und diä ganze Maßnahme händ für mich au än risige Vorteil. Als latänt Depressive han i jetzt Corona als s’definitive Killerargumänt zum mi eley dihei z’verschanze und nur im üsserschte Notfall usezgah zu irgendöppis vo Läbe heisst und schiints mal vor langer Ziit exischtiärt hätt.

D A N K E

Jetz isch aber gnueg gwäffelet.

Wiä au immer: Han suschd ja nüt z’tuä und bin eigetli überflüssig. Gits jez ebe äs Video mit eme R&R Song. R&R schtaat für rüschtige Räntner. De hätt das Ding zämegfricklet und mit sich mit unterschiedlichem Iisatz bemüäht, de Aaforderige vo Cömpi, Audio- und Videoschnittprogramm gerächt zwärde.

S’Video gits da une .

Erwartet aber kän wichtige Inhalt (neudütsch Content) i dem Song. Irgendöppis politisches, gsellschaftskritisches, wältverbesserisches, angaschierts und schtellignehmends isch s’letschte wo s’i dä Ziit vo Überläbensschtrategie brucht.

Sex & Drugs & Rüschtige Räntner

De Song gits natürli au uff dä übliche Plattforme. Luägsch da unde.

Viel Spass!

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