Veröffentlicht schriib öppis derzuä

Über Hobbys und so…

Mer händ ja überall diä neu Eckonomi, au bekannt als Corona Eckonomi. Heisst, dass me uff Arbet rund um d’Uhr i dä einte oder andere Form verfüägbar isch oder wenigschtens sii sött. Susch beklaged sich dänn Scheffs und Arbetskollege, zwar nöd öffentlich aber mindeschtems bi dä tägliche Tratschrunde im Büro.

Trotzdäm müässti eigetly jede äs Hobby ha. Das treit schiints viel zur innere Uusglicheheit und seelische Harmonie und Xundheit bi, und wird drum schlicht und eifach vo allne empfohle, egal ob Partner*In, Kolleg*In, Ärzt*In, Sozialarbeiter*In oder Therapeut*In.

Ziit für mich zum drüber naadänke, was für mich s’ideale Hobby wär, au in Bezug uff Ruheschtand.

Ich han dänn mal ä paar Möglichkeite nöcher aagluägt:

Briefmarkesammle? Irgendwiä bin i nöd dä Tüpp derfür, diä ganze Märkli vo Briäfe abzlöse, klassifiziäre und i s’richtige Album ablege. Eifach z’unordentlich. Und Briäfmarke sind eh äs Uuslaufmodäll. Au wänn guät wirsch, häsch kei richtige Perspektive. Höchschtens äs vo Aafang aa konkursits Briäfmarkesammlerlädeli inere Abbruchligeschaft. Nope.

Fische? Gärn so näbezue aber ob das uff d’Lengi nöd langwiilig wird? Nume: Mit eme Harass Biär dernäbe uf em Bänkli würd sich das na la uushalte. Eigetly kei dummi Idee.

Golf? Chunnt sautüür und der Schtaat zahlt kei Fördergälder. Und wänn dänn guät wärsch, müässtisch scho Amerikaner oder Tütsche si zum öppis use em Fördergäldertopf z’übercho.

Musik mache? Sobald das mit meh als dir sälber machsch sind Lämpe eh scho vorprogrammiärt. Und wivil Schtütz dass scho im Musiglade online oder um de Egge häsch la ligge intressiärt käne. Äs git zwar Perschpektive. Wänn d’intressant tönsch kriägsch villicht en chline Batze us irgendeme schtaatliche oder private Fördertopf. Wänn der nöd s’blöd bisch, machsch irgendwelchi Songs für Sunrise, Migros, Biär oder d’SVP. Und wänn die profiliäre willsch, bewiisisch dies Engagement mit muätige Schtellignahme zu aktuelle Problem. Zum Biischpil für s’Klima und gäge Nazis. Das macht sich überall guät und choschtet nüt. Plastic. Aber isch scho guät wiä’s lauft.

Schribä? Mal abgsee dervo dass i das nöd chan, bini leider au kän cüplitrinkende Partytiger wo a irgendwelche Läsige , veraschtaltet vo Seniorschtudis wo im chalte Chriäg schteckeblibe sind, teilneh chönt. Und wäni döt bsoffe Lämpe mache würde, isch das au nüme Kult. Das isch es höchschtens no i dä 60er und früäne 70er Jaar vom letschte Jahrhundert gsii, aber die betroffene Aaghörige vo dä Schriiberzunft händ dännzumal im Gägesatz zu mir öppis chöne. Nei! Mit Schribe wird das definitiv nüt und mit Fördertöpfli vo Schtaat und Wirtschaft no vill weniger. Vergiss es!

Gärtnere? Irgendwiä han is Gfüül dass jedes arme Pflänzli i es paar Tääg eländ verräblet, nume wills mi eimal aagluägt hätt. Deby mag i Pflanze eigetly und versuäch si au nach Pflägtipps us em Internet z’verhätschele. Usser dass ne schtatt Wasser mängisch Schnaps gib. Isch ja au nöd so gfreut, wänn d’als Pflanze tag i tag uus immer am gliche Ort muesch schtaa. Offebar han i ehnder en bluätige Tume als en grüäne. Charakterlich nöd g’eignet.

Wiäs usgseht alles hoffnigslos.

Hoffnigslos?

Wo en Wille isch git’s au än Wäg. Am Schluss han ich doch no s’ideale Hobby gfunde. Das Hobby händ erschtunlicherwiis no ganz wenig für sich entdeckt. Debi bisch dänn im Gschwindigkeitsrusch, frei wiä nen Vogel, chunsch i nün Minute dur di ganz Schwiiz und es wird breit akzeptiärt wänn derby wiä Sau zur Umwält bisch. Anders als bi dä andere Hobbys wärdet d’Uusrüschtigsgägeschtänd vom Schtaat i praktisch unbegränzter Milliardehöchi finanziärt. Wo git’s dänn so öppis?

De Fall isch klar:

Am nöchschte Mäntig fang i aa mit em Grundkurs Kampfjetpilot.

Das Arztzügnis isch im Fall kän Fake
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Gschpannt bliibe